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Materialbeschreibungen

Materialbeschreibungen

1.) Federholzleisten: www.bossashop.de/Federholzleisten

Besonders schadstoffarm (Klasse E1) und aus nachhaltiger Forstwirtschaft (unsere Lieferanten sind FSC zertifiziert).

Federholzleisten dienen im Lattenrost als eigentlichen Auflagefläche für eine Matratze. In der Regel bestehen diese Leisten aus Furnier, also mehrfach verleimten Holzschichten. Unsere hochwertigen Federholzleisten bestehen aus Birkenholz mit ca. 6-7 Funierschichten (in z.B. 8mm Stärke).

Um besonders gute Federeigenschaften und Elastizität zu erhalten, werden diese Schichten faserparallel zusammengefügt und mittels Heißdampf in eine gewölbte Form gebracht (der sogenannte Bogen).

Mit der Zeit verlieren Federholzleisten Ihre Stabilität und Elastizität. Daher sollten diese in der Regel spätestens alle 6-10 Jahre ausgetauscht werden, um die optimalen Liegeeigenschaften Ihres Lattenrostes zu erhalten.

 

Emissionsklasse unserer Federholzleisten:

Unsere Federholzleiten werden der Emissionsklasse E1 zugeordnet und weisen einen Ausdünstwert von weniger als 0,01 % auf.

Härten Klebstoffe, die zur Verleimung der einzelnen Funierschichten benutzt werden, nach einer Weile aus, wird unter anderem das stechend riechende Gas Formaldehyd frei. Verleimte Holzwerkstoffe werden in drei Emissionsklassen eingeteilt, um die durch Formaldehyd resultierenden Gesundheitsgefährdungen so gering wie möglich zu halten:

Emissionsklasse E1 - Ausdünstungswert weniger als 0,01 %
Emissionsklasse E2 - Ausdünstungswert 0,01 % bis 0,03 %
Emissionsklasse E3 - Ausdünstungswert weniger als 0,06 %

Nähere Informationen zur den Emissionsklassen von finden Sie HIER.

 

Forest Stewardship Council, kurz FSC

Hierbei handelt es sich um eine internationale Non-Profit-Organisation. Es ist das erste System zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft. Das FSC-Gütesiegel kennzeichnet Waldprodukte als Erzeugnisse von Forstbetrieben, die nach FSC-Kriterien zertifiziert sind.

Gegründet wurde das FSC-System zur Sicherung der nachhaltigen Waldnutzung und beinhaltet die Wahrung und auch Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen der Forstbetriebe.

Nähere Informationen zur FSC-Zertifizierung von finden Sie HIER.

 

 

2.) Kappen zur Befestigung von Federholzleisten: www.bossashop.de/Kappen

 

S-Kautschuk - Standardmaterial für einfache Befestigungskappen (z.B. mit Lasche)

Ein hochflexibles Material, das sich wegen seiner hervorragenden Rückstellkräfte besonders für die Endpunktlagerfertigung (Kappen zur Befestigung von Federholzleisten im Lattenrost) eignet. Dieses Material zeichnete sich durch seine lange Lebensdauer aus. Selbstverständlich ist der S-Kautschuk frei von wasserlöslichen Substanzen, frei von Formaldehyd und anderen krebserzeugenden Arbeitsstoffen. Vorgegebene Grenzwerte werden stets eingehalten und sogar weit unterschritten.

 

SBS Kautschukmaterial - z.B. für Spezialkappen

Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes thermoplastische Kautschuk (Styrol - Butadien - Polymere). Dieser ist eine Weiterentwicklung des oben genannten S-Kautschuks und zeichnet sich durch extrem hohe Elastizität, eine hohe Dauerbruch- und Biegeelastizität, sowie Rückstellvermögen aus. Dadurch wird eine dauerhafte problemlose Funktion gewährleistet. Die Optik und das Feeling entspricht einem Gummicharakter, der durch seine ausprägende Haftreibung einen festen Sitz der Leiste in der Kappe gewährleistet. Außerdem ist dieses Material absolut frei von PVC. Als weichmachende Substanzen kommen Materialien zum Einsatz, die zur Herstellung von Salbengrundlagen und Hautölen Verwendung finden. Bei den Verstärkungsstoffen handelt es sich ausschließlich um Naturprodukte wie z.B. Kreide.

Dieses Material ist voll recyclebar.

 

SHORE - Werkstoffkennwert von Kautschuk - Härteprüfung nach Shore

Beispiel: Spezialkappen DUO bestehen aus SBS 80 SHORE

Die Shore-Härte ist ein Werkstoffkennwert für Elastomere und Kunststoffe und ist in den Normen DIN EN ISO 868 und DIN ISO 7619-1 festgelegt.

Je höher die SHORE Zahl, desto härter ist das Material.

Allgemeine Informationen zur Härte von Materialen finden Sie hier.
Weiter Informationen zur Härteprüfung nach SHORE finden Sie hier.

 

LD-PE - Polyethylene mit niedriger Dichte und stark verzweigte Polymerketten

Beispiel: Einsteckkappen

Hierbei handelt es sich um ein Material (Kunstsoff) mit ausgewogenem Verhältnis von Steifheit, Zähigkeit und Beständigkeit gegen Spannungsrißbildung. Dieses Material ist fest und dabei dennoch sehr flexibel, wodurch eine gute Reißfestigkeit/Reißdehnung gewährleistet wird. Es zeichnet sich außerdem durch ein gutes Gleitverhalten und geringem Verschleiß besonders aus.

Brandverhalten: Der Abbrand von Polyethylen erfolgt ruhig und nahezu ohne Qualmentwicklung. Bei der vollständigen Verbrennung entstehen Kohlendioxid und Wasser. Die Toxizität der Brandgase von Polyethylen ist vergleichsweise gering. Im Vergleich ist die Inhalationstoxizität geringer als die der Zersetzungsprodukte von Naturholz.

LD-PE erfüllt in der Regel in Ihrer Zusammensetzung die Anforderungen der Empfehlung III "Polyethylen", Stand vom 15.08.1988, des Bundesgesundheitsamtes (178. Mitteilung, Bundesgesundheitsblatt 31 (1988/364)). Des Weiteren bestehen gegen die Verwendung bei der Herstellung von Bedarfsgegenständen im Sinne des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes g 5. Abs. I, Nr. I (Lebensmittelbedarfsgegenstände) und Nr. 5 (Spielwaren) keine Bedenken. Da dieses Material selbst geschmacksneutral und geruchlos ist, eignet es sich besonders gut als Verpackungsmaterial von Lebensmitteln oder zur Herstellung von Verpackungs- und Baufolien, Eimer, Rohre, Flaschen, Dosen.

Dieses Material ist voll recyclebar.

 

PA 6 - Polyamid 6

Beispiel: Bolzen für Spezialkappen

Dieses Material verfügt über eine hohe mechanische Festigkeit und Steifheit. Es zeichnet sich durch gute Dämpfungs- und Verschleißeigenschaften aus. Es ist sehr widerstandsfähig und hat eine glatte, zähharte Oberfläche. Daher wird es meist für gleitbeanspruchte Bauteile verwendet, die durch dynamische Kräfte stark beansprucht werden. Außerdem ist seine hervorragende Beständigkeit gegen Spannungsrißbildung hervorzuheben.

Brandverhalten: Als Zersetzungsprodukte bei der Verbrennung entstehen im wesentlichen Kohlendioxid und Wasser, je nach Sauerstoffangebot geringe Mengen von Kohlenmonoxid und geringe Mengen Stickstoff. Nach toxikologischen Untersuchungen sind die sich im Temperaturbereich bis 400°C entwickelnden Zersetzungsprodukte weniger giftig als die unter gleichen Bedingungen bei Holz auftretenden.

Polyamid erfüllt in seiner Zusammensetzung im Regelfall die Anforderungen der Empfehlung X des Bundesgesundheitsamtes "Polyamide", Stand 01.03.1989 (182. Mitteilung, Bundesgesundheitsblatt 32 (1989), S. 211). Es bestehen gegen die Verwendung bei der Herstellung von Bedarfsgegenständen im Sinne des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes §5 Absatz 1 Nr. 1 (Lebensmittelbedarfsgegenstände) und Nr. 5 (Spielwaren) keine Bedenken. Entsprechend finden Polyamide sogar Verwendung für medizinische Sterilgutverpackungen oder in Folienform, z.B. zum Backen und Braten.

Polyamid ist voll recyclebar.

 


 

3.) Schieber zur Härtegradverstellung: www.bossashop.de/Schieber

 

LD-PE - Polyethylene mit niedriger Dichte und stark verzweigte Polymerketten

Hierbei handelt es sich um ein Material (Kunstsoff) mit ausgewogenem Verhältnis von Steifheit, Zähigkeit und Beständigkeit gegen Spannungsrißbildung. Dieses Material ist fest und dabei dennoch sehr flexibel, wodurch eine gute Reißfestigkeit/Reißdehnung gewährleistet wird. Es zeichnet sich außerdem durch ein gutes Gleitverhalten und geringem Verschleiß besonders aus.

Brandverhalten: Der Abbrand von Polyethylen erfolgt ruhig und nahezu ohne Qualmentwicklung. Bei der vollständigen Verbrennung entstehen Kohlendioxid und Wasser. Die Toxizität der Brandgase von Polyethylen ist vergleichsweise gering. Im Vergleich ist die Inhalationstoxizität geringer als die der Zersetzungsprodukte von Naturholz.

LD-PE erfüllt in der Regel in Ihrer Zusammensetzung die Anforderungen der Empfehlung III "Polyethylen", Stand vom 15.08.1988, des Bundesgesundheitsamtes (178. Mitteilung, Bundesgesundheitsblatt 31 (1988/364)). Des Weiteren bestehen gegen die Verwendung bei der Herstellung von Bedarfsgegenständen im Sinne des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes g 5. Abs. I, Nr. I (Lebensmittelbedarfsgegenstände) und Nr. 5 (Spielwaren) keine Bedenken. Da dieses Material selbst geschmacksneutral und geruchlos ist, eignet es sich besonders gut als Verpackungsmaterial von Lebensmitteln oder zur Herstellung von Verpackungs- und Baufolien, Eimer, Rohre, Flaschen, Dosen.

Dieses Material ist voll recyclebar.

 


 
Die Angaben auf dieser Informationsseite (Materialbeschreibungen) sind das Ergebnis unserer Erkenntnisse und Erfahrungen, sowie zum Teil das unserer Lieferanten. Sie entsprechen unserem besten Wissen und Gewissen, schließen jedoch jede Verbindlichkeit unsererseits aus. Schutzrechte Dritter sind zu beachten.